Die Highlights am Berg

Erlebnisse in einzigartiger Natur

Sehenswürdigkeiten am Donnersberg

Eine kleine Auswahl der beliebtesten  Publikumsmagneten auf und am Donnersberg:

Der Luftkurort Dannenfels am Fuße des Donnersberges, dem höchsten Berg der Pfalz, bietet mit seinen landschaftlichen Vorzügen und den klimatischen Bedingungen ideale Vorraussetzungen für Ihren Aufenthalt.

Der Adlerbogen

Auf der Ostflanke des Donnersbergs steht - südlich von Dannenfels, in einer Höhe von 545 m ü. NN, auf dem Moltkefelsen -, der Adlerbogen. Das Denkmal wurde 1880 zu Ehren des Generalfeldmarschalls von Moltke (1800–1891) errichtet. Es besteht aus einem Stahlbogen, der von einem stählernen und vergoldeten Adler gekrönt ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dem Adler im Jahr 1945 von alliierten Soldaten der Kopf abgeschossen. Der restaurierte Adler wurde 1981 mit Hilfe eines Hubschraubers erneut montiert. Ursprünglich waren an der Basis des Bogens Standbilder von Moltke und Bismarck aufgestellt. Diese wurden in der Nachkriegszeit allerdings zerstört.

Im Jahr 2016 wurde der Adlerbogen umfassend restauriert. Am 18. Juni 2016 hob ein Hubschrauber originalgetreue Kopien der beiden Standbilder auf ihre Podeste.

Adlerbogen auf dem Donnersberg

Der Ludwigsturm

Etwa 860 m östlich des Königsstuhls steht der 27 m hohe Ludwigsturm. Er wurde 1864/65 auf 675 m Höhe erbaut.

Von dort reicht die Rundumsicht über weite Teile Rheinhessens und in das Nordpfälzer Bergland sowie -bei guter Sicht- bis zum Pfälzerwald, Hunsrück, Taunus, Odenwald und Schwarzwald. Im Osten ist das rund 31 km entfernte Worms mit dem Wormser Dom und im Nordosten die etwa 77 km jeweils Luftlinie entfernte Skyline von Frankfurt am Main zu sehen. Wenn Sie den Ludwigsturm besichtigen wollen, ist das kein Problem.

An den Wochenenden und Feiertagen sind der Turm und der Kiosk in der Regel geöffnet. An allen anderen Tagen können Sie sich gegen ein Pfand und das Eintrittsgeld einen Schlüssel in der Touristinformation Dannenfels direkt neben dem Café Annodazumal abholen.

Wir empfehlen Ihnen, sich über die aktuellen Öffnungszeiten vorher telefonisch zu informieren (Tel.-Nr.: 06357-1614).

Der Kiosk

Der Kiosk ist in der Regel an allen Wochenenden ab 10:00 Uhr geöffnet. Im Kiosk werden Getränke, Eis, Andenken und Literatur angeboten, hier erhalten Sie auch die Donnersberg-Keltenwegwanderkarte, einen Donnersbergführer sowie die Zugangsberechtigung für den Ludwigsturm. Gegen einen kleinen Obulus von 1,00 € können Sie die phantastische Aussicht vom Turm geniessen. Die ehrenamtlichen Helfer des Donnersbergvereins können Ihnen auch die ein oder andere Geschichte des Ludwigsturmes oder der Region erzählen.

Auch werden geologische oder geschichtliche Exkursionen auf dem Donnersberggipfel durch qualifizierte Führer angeboten. An die nachfolgende Email-Adresse können Sie Fragen richten oder einen Termin vereinbaren:

Kiosk am Ludwigsturm

Burgen und Befestigungen

Befestigungen und Burgen durchdringen die Mittelaltergeschichte des Donnersberges.

Die ersten Befestigungsanlagen des Mittelalters waren offensichtlich Fluchtburgen, die bei drohender Gefahr der Bevölkerung in den umliegenden Orten Zuflucht und Schutz boten. Für den Schutz sorgten keine Mauern und Türme, sondern Wälle aus Steinen und Erde, Gräben oder natürliche Hindernisse. Um 900 n.Chr. stand vermutlich eine am Herkulesberg (476m NN) an der Südostecke des Donnersberges, oberhalb von Jakobsweiler. Nähere Hinweise könnte uns eine Grabung bringen!

Von den vier Burgen auf dem Donnersberg ist die Burg Falkenstein die bekannteste, besterhaltene und attraktivste Burgruine im Donnersberggebiet.

Die Burg wurde vermutlich um 1130 von Werner I. von Bolanden erbaut. Dessen Enkel Philipp I. nahm dann den Namen Falkenstein an. Als eigentlicher Gründer der Herrschaft Falkenstein muss man aber Werner III. ansehen. 1398 wird die Herrschaft Falkenstein Grafschaft. In der Folge wechselt die Burg ihre Besitzer, es folgten Erbstreitigkeiten. Während des 30jährigen Krieges wurde die Burg 1632 von den Schweden geplündert, 1644 und 1647 durch die Franzosen gestürmt und beschädigt. 1745 kommt die Burg an Österreich und 1816 fällt sie an Bayern. Falkenstein verfällt nach und nach, zumal viele Steine zum Häuserbau entnommen wurden. 1959 wurde die Ruine dem Landkreis Rockenhausen geschenkt und ging nach dessen Auflösung 1968 an den Donnersbergkreis über, der dann grundlegende Renovierungsarbeiten ausführen ließ, verbunden mit der Anlage einer Freilichtbühne. Heute ziehen viele Mittelalterspektakel jährlich Jung und Alt in ihren Bann.

Die Ruine Hohenfels (554 m NN) liegt auf Imsbacher Gemarkung und wurde ca. 1100 erbaut. 1128 war sie im Besitz von Werner I. von Bolanden. Dessen Sohn Philipp gilt als Stammvater der Herrschaft Hohenfels. Er brachte es zu großem Reichtum, jedoch verarmte nach seinem Tod das Geschlecht der Hohenfelser durch Erbteilungen und Fehden und sank schließlich zu Raubrittern herab. Nach mehreren Ermahnungen wurde die Burg 1351 durch den Grafen von Sponheim und die Reichststädte Worms und Speyer zerstört.

Die Ruine der ehemaligen Burg Wildenstein liegt am Südwesthang des Wildensteiner Tales (487 m NN) in der Gemarkung Dannenfels. Sie wurde vermutlich um 1200 von den Herren von Bolanden erbaut. Philipps Tochter Lukardis erbte die Burg, später kam sie in Reichsbesitz und wechselte fortan die Besitzer. Zerstört wurde die Burg in der zweiten Hälfte des 30jährigen Krieges. Von ihr sind Mauerreste des Palas, der Brunnen und der teilweise mit Hand geschaffene Halsgraben gegen das Bergmassiv erkennbar.

Die Burg Tannenfels wurde vermutlich um 1270 durch Philipp von Bolanden erbaut. Dessen Tochter Kunigunde nahm 1288 mit ihrem Mann, Graf Heinrich von Sponheim, ihren Sitz auf der Burg und gründeten aus den bolandischen Erbteilen die Herrschaft Tannenfels. 1305 wurde ein Kellerei für die umliegenden Orte eingerichtet. Während des Bauernkrieges 1525 wurde die Burg Tannenfels zerstört.

Auf den ausgeschilderten Wanderungen kann der Besucher sich vor Ort, umgeben von schönster Natur, das Leben in den vergangenen Zeiten näher bringen.

Der Fernsehturm

1961/1962 wurde die Sendeanlage mit einer Höhe von 204,80m als einer von sieben Grundnetzsendern des Südwestfunks errichtet. Als Antennenträger dient ein in Stahlbetonbauweise errichteter Fernsehturm.

Er war in der Planungszeit stark umstritten, weil von vielen eine Verschandelung der Natur befürchtet wurde.

Heute ist er ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Donnersberges.

US-Funkstation

Zwei US-Funkstationen (oft fälschlicherweise als Radaranlagen bezeichnet) nahe dem Königstuhl und auf dem Signal (derzeit Richtfunkstation der Pfalzwerke) waren Militäranlagen unserer Zeit.

Sie führen die militärische Traditionslinie (Ringwallanlage der Kelten - mittelalterliche Burgen - napoleonische Signalstation) fort und unterstreichen die strategische Bedeutung des Donnersberges.

Die Station am Königstuhl war die größte Funkanlage im westlichen Europa.

Sie hatte eine direkte Verbindung zum weißen Haus und war maßgeblich an der Fernsehübertragung der Mondlandung 1969 in Deutschland beteiligt.

Skulpturenweg

Lernen Sie den Donnersberg von einer anderen Seite kennen.

Ein groß angelegtes Kulturprojekt ist im September 2014 zur Vollendung gelangt. Gemeint ist ein Skulpturenweg, der das nachgebildete keltische Dorf in Steinbach mit dem einst realen Oppidum auf dem Donnersberg verbindet.

Wer die gut 7 Kilometer auf dem „Pfälzer Höhenweg“ (gekennzeichnet mit der blau-weißen Wolke) und ein Stück der Ortsstraße zwischen den zwei genannten Punkten unterwegs ist, erlebt auf den von vielen Laubbäumen gesäumten Pfaden (nicht Kinderwagentauglich) außer Naturgenuss auch besondere „Begegnungen“.

Ob Pferdefrau, Waldgott oder gefälschte keltische „Artefakte“, es lohnt sich genau hinzuschauen. Insgesamt gibt es 13 Skulpturen zu bestaunen. Diese entstanden im Sommer 2013/2014 bei jeweils zweiwöchigen Bildhauer-Symposien unter Leitung von Uli Lamp.

Sport

Der „Donnersberglauf“ über eine Strecke von 7200 Meter bei einer kumulierten Steigung von 418 Meter ist alljährlich im Februar der erste Lauf der Pfälzischen Berglaufserie.

Seit dem Jahr 2010 findet mit mit dem „Rockie-Mountain-Lauf“ ein zweiter Lauf auf dem Donnersberg statt. Dieser führt von Westen über etwa 13 Kilometer und 560 Höhenmeter auf den Gipfel. Gestartet wird auf dem Marktplatz von Rockenhausen.

Auch bei Mountainbikern ist der Donnersberg beliebt.

Im Winter gibt es eine Langlaufloipe, die in ca. 550 Meter Höhe um den Donnersberg führt und eine Länge von wahlweise 5 oder 10 km hat. Natürlich bietet das Areal auch alles für viel Spaß beim Schlittenfahren für Jung und Alt.

Zudem wird der Donnersberg ganzjährig zum Gleitschirm- und Drachenfliegen genutzt. Startrichtungen sind Nordost und Südost mit je einem Startplatz.

Der Ringwall

siehe -> Ringwall