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Exkursion nach Halle an der Saale

Besuch der "Himmelswege" bei Halle an der Saale

Die Keltenfreunde unternahmen vom 29.08. - 01.09.2019 eine Exkursion zu den Ringheiligtümern von Pömmelte und Goseck sowie dem Fundort der Himmelsscheibe von Nebra

Ein Reisebericht von Gudrun Müller

Donnerstag 29.08.

Anreisetag. Nach Ankunft in Halle/Saale trafen wir uns im Hotel - unserem Domizil für die nächsten Tage - und gingen zum Abendessen in die Altstadt und verbrachten einen fröhlichen Abend miteinander.

Freitag 30.08.

Gegen 9 Uhr fuhren wir nach Schönebeck zum Salzlandmuseum, etwa 80 km nördlich von Halle. Hier erwartete uns bereits Herr Frank R. Löbig, stellvertretender Leiter des Salzlandmuseums. Mit Witz, gepaart mit hohem Fachwissen begleitete er uns durch die Jahrhunderte der Stadtgeschichte und die Salzgewinnung der Salzsieder. Natürlich lenkte er auch unser Interesse auf eine im Museum eingebettete Ausstellung eines nahegelegenen steinzeitlichen Ringheiligtums. Die 4300 Jahre alte Kultstätte von Pömmelte, die wir uns im Laufe des Nachmittags noch näher anschauen wollten.

Wir dankten Herrn Löbig für die großartige und kurzweilige Führung, fuhren ein Stück und machten Mittagsrast in einem Lokal direkt an der Elbe.

Um 14 Uhr trafen wir uns am Ringheiligtum Pömmelte mit Frau Anja Stadelbacher, Referentin für Ausstellungsmanagement und kulturtouristische Projekte (Himmelswege) am Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. Anja würde uns die nächsten Tage begleiten und stellte sich schnell als unerschöpflicher Quell fundierten Fachwissens heraus.

Die Grabungen der Anlage, so Anja, begannen im Jahr 2005 und brachten über die Jahre Einmaliges zutage. Die Rekonstruktion von 2016 zeigt mit 7 Ringen hölzerner Palisaden, Gruben und Wällen eine beeindruckende Kreisanlage mit einem Gesamtdurchmesser von 115 Metern. Zwei Hauptachsen führen in den Innenraum und sind auf die Positionen des Sonnenlaufs ausgerichtet. Sonnenauf - und -untergang genau zwischen den Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen erinnern an altkeltische Mittviertelfeste, gleichwohl sie die Jahreszeiten, Erntesaison, Neujahrs- und Totenfeste markieren.

Die ältesten Spuren einer sakralen Nutzung zeigt ein 14 x 14 m großes Grabenviereck aus der Zeit von 2900 – 2600 v. Chr. (Schnurkeramiker). Die Grabenanlage war offenbar ein kleines Heiligtum für bestimmte rituelle Zeremonien im Jahreszyklus. Etwa 2300 v. Chr. errichteten dann die Glockenbecherpopulation das monumentale Ringheiligtum, das bis 2050 v. Chr. schließlich von den Menschen der Aunjetitzer Kultur genutzt und später dann abgebaut und eingeebnet wurde.

Über 300 Jahre diente die Stätte den Menschen der jungsteinzeitlichen Glockenbecher- und der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur als zentrales Heiligtum.

Der Kreisaufbau grenzte die äußere Zone von der Außenwelt ab, im Innenraum war man sowohl visuell als auch akustisch abgeschirmt. Im Zentrum fanden Zeremonien, Aufführungen oder Wettkämpfe statt.

Der Nachweis von rituellen Handlungen ist durch 29 Schachtgruben im Kreisgraben belegt. Ritualgeräte und Weihegaben wie Trankopfer, Trinkgefäße, Tierknochen, unvollständige Menschenkörper, Steinbeile wurden in Behältern aus Rinde, Leder oder Korbgeflecht gelegt, mit Kies bedeckt und durch Opfer, wie zum Beispiel Rinderkiefer und Mahlsteine, versiegelt.  

Neben dem Ringheiligtum befand sich etwa zeitgleich eine Siedlung, von der bisher nur Ausschnitte eines schmalen Streifens erfasst sind. Bislang nachgewiesene 13 Häuser lassen eine der größten Siedlungen jener Zeit in Mitteldeutschland vermuten. Die typischen Langhäuser – zweischiffige Pfostenbauten – waren bis zu 32 m lang und 8 m breit.

Nach der ungemein interessanten Führung fuhren wir mit übervollem Kopf und leerem Magen zurück nach Halle und verbrachten in der Altstadt im Irish Pub „Anny Kilkenny“ zusammen mit Anja einen wunderschönen, fröhlichen Abend bei Bier, irischem Essen und Whiskey.

Samstag 31.08.

An einem Besucherzentrum nahe Nebra, am Fuße des Mittelberges – der Fundstelle der bekannten Himmelsscheibe, trafen wir wieder auf unsere Exkursionsleiterin Anja. Innerhalb des Besucherzentrums "Arche Nebra" befindet sich auch ein Planetarium in der das astronomische Wissen der Himmelsscheibe mittels computergesteuerter Animation erklärt und dargestellt wird. Die Arche Nebra ist der goldenen Barke auf der Bronzescheibe nachempfunden und stellt ein wirklich imposantes Gebäude dar. Auch die vielfältigen Untersuchungen, Analysen, Deutungen der Himmelsscheibe sind in dem futuristisch gestalteten Informationszentrum bestens erklärt und anschaulich präsentiert.

Der Hortfund, der aus der Himmelsscheibe, zwei reich verzierten Schwertern, zwei Beilen, einem Meißel und Bruchstücken zweier Armspiralen bestand, wurde 1999 von Raubgräbern auf dem Mittelberg ausgegraben. Es begann eine unglaubliche Geschichte bis die Himmelscheibe endlich sichergestellt und in die Bestände des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle aufgenommen werden konnte. Den äußerst spannenden "Krimi" vom Fund bis zur Sicherstellung konnte von Anja so lebendig geschildert werden – war sie doch als Protokollantin bei den Prozessen um die Raubgräber und Hehler involviert.

Die Himmelsscheibe wurde zusammen mit den Beifunden etwa 1600 v.Chr. als Hort vergraben.Die Deponierung der Himmelsscheibe besiegelte das Ende einer Epoche. Das traditionelle Wertesystem brach zusammen. Nach Aussage der Raubgräber stand die Scheibe senkrecht mit der Barke nach unten in der Erde und wurde beim unsachgemäßen Ausgraben stark beschädigt.

Wir fahren mit dem Shuttle-Bus auf den Mittelberg zur Fundstelle der Scheibe. Diese ist als „Himmelsauge“, mit einem in die Erde gesetzten konvexem Kugelspiegel, der mit einem Blick in Erde und Himmel zugleich, dies eindrucksvoll dargestellt. Hier oben - der Berg war damals unbewaldet - ließ sich die Scheibe nach Norden ausrichten und als Sonnenkalender nutzen. Der imposante 30 m hohe Aussichtsturm macht die alten Landmarken (Brocken und Kyffhäuser) wieder nachvollziehbar.

Nach dieser Fülle an Informationen und den vorzüglichen Erläuterungen und Geschichten von Anja fahren wir weiter.

Ziel ist die Klosterkirche von Goseck. 890 erstmals als Burg erwähnt, wurde ab 1041 bis 1056 im östlichen Teil eine beeindruckende Benediktinerabtei errichtet. Im Zuge der Reformation wurde die Abtei säkularisiert und ab 1609 bis 1635 zu einem Renaissanceschloss umgebaut – aus der Klosterkirche wird die Schlosskirche. Heute wird die Klosterkirche für Festgottesdienste und Konzerte genutzt.

Im gegenüberliegenden Bau ist ein Informationszentrum zum Sonnenobservatorium Goseck untergebracht. Die Kreisgrabenanlagen, die aus mächtigen Palisaden von Menschen errichtet wurden kennt man aus der 1. Hälfte des 5. Jahrtausends v.Chr. und sind von Ungarn bis Bayern und von Niederösterreich bis Brandenburg zu finden. Im Detail unterschiedlich, gibt es doch Gemeinsamkeiten. Ein kreisförmiger Grabenverlauf mit v-förmigem Querschnitt, Palisadenringe im Inneren, ein besiedlungsfreies, leeres Zentrum sowie zwei bis vier torartige Unterbrechungen in den Gräben und Palisaden sind allen gemein. Die zwischen 60 und 150 m große Kreisgräben, bis zu 10m breit und 5 m tief, sprechen für einen enormen Aufwand, der nur in Gemeinschaftsleistung erbracht werden konnte. Unklar ist bisher, neben der schnellen Ausbreitung der Kreisgrabenidee, auch deren Aufgabe nach spätestens 5 oder 6 Generationen. Um 5500 v. Chr. erreichten die ersten Siedler Europa und lassen sich auch in Goseck nieder. Es ist die Zeit der Linienbandkeramiker. Zahlreiche Gruben liefern Hinweise auf ein Dorf, das von einem großen Graben geschützt wurde. Etwa 700 Jahre später, in der Stichbandkeramik-Kultur, liegt das Dorf westlich versetzt. Die Kreisgrabenanlage wird erbaut.

Diese Kreisgrabenanlage von Goseck ist einer der frühesten Monumentalbauten Europas. Etwa 4800 v. Chr. angelegt, ist sie weitaus älter als Stonehenge oder die ersten Pyramiden.

Die Baumeister legten einen 3-4 m breiten und etwa 3 m tiefen Graben an. Den Aushub schütteten sie als Wall davor auf. Der Graben mit nahezu kreisförmigem Verlauf hatte einen Durchmesser von ca 75 m. Im Norden, Südost und Südwest gelangte man über 2 -4 m breite Erdbrücken ins Innere. Zwei etwa 69 und 50 m breite Palisadenringe schirmten das Zentrum nach aussen ab. In der Anlage wurden zahlreiche Gruben aufgedeckt, wovon einige wahrscheinlich mit der Errichtung und Nutzung der Anlage in Verbindung stehen. Ihre Wände waren mit Feuer geglüht und manche bargen sogar menschliche Knochen. Jahrhunderte danach siedelten die Menschen der Gaterslebener Kultur (4500 – 3900 v.Chr.) in dem Gebiet. Sie errichten ihr Dorf nordöstlich der Anlage und nutzten das mittlerweile verfallene Sonnenobservatorium im Norden und Südosten als Dorfbegrenzung. In der Bronzezeit (Himmelsscheibe von Nebra) ist die Anlage nur noch als flacher Graben erkennbar und seine Funktion wohl längst vergessen. Bronzezeitliche Bauern errichteten im Innern ein Haus,und ein weiteres östlich davon. Nach mehreren Prospektionen in den 1990er Jahren wurde die Anlag 2002 – 2004 vollständig ausgegraben und anschließend durch eine exakte Rekonstruktion sichtbar und erfahrbar gemacht. Das zu erleben ist beeindruckend. Ein wahrhaft besonderer Ort.

Nach einem erfüllten Tag fahren wir wieder zurück nach Halle und verbringen den Abend nochmals im Gasthaus „Zum Schad“.

Sonntag 01.09.

Der Tag der Abreise und wir packen unsre 7-Sachen in die Autos und treffen uns noch einmal mit Anja vor dem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle. Es wurde vom Architekten Wilhelm Kreis für Museumszwecke von 1911-13 erbaut und ist somit der erste Museumsbau Deutschlands. Anja entführt uns in eine andere Welt. Anhand von Skelettresten können wir in einer Rekonstruktion unserem Vorfahren, dem Urmenschen Homo erectus direkt begegnen, der vor etwa 370 000 Jahren hier siedelte. Ein weiterer Fundort im Saalekreis ist in die mittlere Steinzeit vor 200 000 Jahren zu datieren. Im Flachwasser- und Uferbereich eines ehemaligen Sees lagen die Skelette verschiedener Großtierarten wie Rotwild, Waldelefanten und Höhlenlöwen. Zwischen den Resten eines Auerochsen und eines Steppennashorns befanden sich Feuersteinmesser. Die frühen Menschen – ob Homo erectus oder Neandertaler – waren ausgesprochen erfolgreiche Großwildjäger. Doch ohne die Gemeinschaft, Denkvermögen und Sprache in Verbindung mit (waffentechnischem) Geschick ist ein solches Wirken nicht vorstellbar.

Beeindruckend auch der rekonstruierte Waldelefant von Gröbern, der mit seiner imposanten Schulterhöhe von 4 m, aus der Wand kommend, in Szene gesetzt wurde. Fantastisch sich vorzustellen, dass er von Menschen mit Steinzeitwaffen erlegt wurde. Ebenso beeindruckend ist das Skelett eines Wollhaarmammuts (Schulterhöhe 3 m) aus der Eiszeit (vor 220 000 Jahren) sowie die Begegnung mit einer Neandertal-Mensch-Rekonstruktion, in der Pose des Denkers nach Rodin. Von einem solchen stammt auch ein 80 000 Jahre alter Fingerabdruck auf einem Schäftungskitt aus Birkenrindenpech.

Vor rund 40 000 Jahren kamen die Jetztmenschen – Homo sapiens sapiens – aus Afrika über Vorderasien nach Europa. Sie brachten eine Fülle neuer Techniken und Ideen mit, die das Überleben in der kaltzeitlichen Natur ermöglichten. Die Steinverarbeitung normierte sich und sie entwickelten weitreichende Fernwaffen. Wie überhaupt die Werkzeugtechnik in der Endphase der Altsteinzeit immer ausgefeilter wurde. Die Geräte waren zumeist aus mehreren Materialien – Holz-, Geweih- Elfenbeinschäfte, sowie verschiedenen Steinen – zusammengesetzt. Die Nähnadel ist erstmals nachzuweisen. Eckzähne von Raubwild und Hirsch sowie Schnecken und Muschelgehäuse wurden als Ketten aufgefädelt oder als Schmuckbesatz verwendet. Auch nutzte man rote, weiße und schwarze Farbe, um z.B. Leder zu ornamentieren. Die Zahl und Vielfalt der Schmuckformen steigt und bildliche Darstellungen von faszinierender Intensität – die Eiszeitkunst - wurden geschaffen.

Vor rund 11 500 Jahren stiegen die Temperaturen innerhalb weniger Jahrhunderte auf das heutige Niveau an. Spärliche Gehölze wuchsen zu dichten Wäldern und die Tiere der Tundra verschwanden. Das Wild des Waldes – Rotwild, Wildschwein - ist standorttreu, was auch die Menschen veranlasste, eine eher ortsgebundene Lebensweise zu führen. Durch die Klimaerwärmung trug zudem üppiger Pflanzenwuchs und Fischreichtum in den Gewässern zur Nahrungserweiterung bei. Ab der mittleren Jungsteinzeit änderten sich die Gesellschaftsstrukturen. Durch die Sesshaftigkeit konnte mehr Besitz angehäuft werden. Das führte zu sozialen Unterschieden und Führungsschichten etablierten sich. Unterschiedliche Grabriten weisen darauf hin, doch diese Strukturänderungen geschahen weder gleichzeitig noch in derselben Intensität. Diesen unterschiedlichen Kulturen werden in Vitrinen erlesene Keramikgefäße zugeordnet und so eindrucksvoll präsentiert. Eine komplette Wand voll mit kunstvoll arrangierten Steinwerkzeugen zur Holzbearbeitung zeigt die außerordentliche Fülle der Funde – und damit die sich über Jahrhunderte bietenden hervorragenden Vergleichsmöglichkeiten. Ein wunderschönes Modell eines Langhauses zeigt in einer dargestellten Szenerie das Leben und Wirken der Menschen dieser Zeit.

In verschiedenen Regionen Europas bestattete man Ende des 3.Jhdts. bis in die Zeit der Himmelsscheibe hinein,manche Tote mit reichhaltigen Gaben, in sehr prachtvollen, gewaltigen Grabanlagen. Europaweit waren diese Beigaben sehr ähnlich, was darauf hindeutet, dass sie überall gleichermaßen als besonders wertvoll angesehen wurden und lässt auf machtvolle Männer und Frauen – Fürsten? – schließen. Die Zeit der Prachtgräber war in Mitteldeutschland allerdings nur sehr kurz. Der momentan letzte Fund stammt aus der Aunjetitzer Kultur (1800 – 1600 v.Chr., Saalekreis). Es ist der bislang größte Goldfund, der auch Waffen beinhaltet, und befindet sich seit 1945 in Moskau. Funde aus der frühen Eisenzeit sind jedoch spärlich. Am Ende der Bronzezeit ändert sich die Bestattungsform erheblich. Ganze Körper oder einzelne Körperteile wurden oft in unnatürlichen Positionen, mitunter achtlos in einfache Gruben geworfen. Manche Skelette zeigen, dass die Menschen lange nach ihrem Tod vergraben worden waren. Ob es sich hierbei um Relikte gewaltsamer Auseinandersetzungen oder besonderer Tötungen handelt, konnte nicht nachgewiesen werden. Ein interessantes Exponat aus der frühen Eisenzeit (ca. 750 – 450 v.Chr.) ist der eines Kleinbumerangs aus Eschenholz. Versuche mit Nachbauten zeigen, dass es sich um ein linkshändig zu werfendem Gerät handelt, das eine Reichweite bis zu 18 – 20 m hatte. Wurfhölzer waren wohl damals keine Seltenheit, wurden aber nur in minimaler Anzahl gefunden. Dieses Exemplar ist jedenfalls der älteste rückkehrfähige Bumerang Deutschlands.

Nach all den reichhaltigen Informationen von Anja hervorragend veranschaulicht und erläutert gönnen wir uns eine kleine Mittagspause und dürfen anschließend noch einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen, in die noch nicht eröffnete Sonderausstellung „Macht der Barbaren “. Der mystische Inschriftenring von Pausnitz steht im Zentrum der Ausstellung „Ringe der Macht“, Insignien, Herrschafts- und Statussymbole werden in wunderbaren Artefakten und einer atemberaubenden Inszenierung gezeigt. Wobei sich der Bogen von der Bronzezeit bis zum Mittelalter spannt.

Übervoll und überglücklich bedanken wir uns bei Anja für die 3 Tage dauernde hervorragende, engagierte Führung (ein ganzes Wochenende!!!). Große Umarmung und Dank!!!

Fazit:

Halle und Umgebung ist – schon allein wegen des hervorragend geführten Museums für Vorgeschichte in Halle – eine Reise wert.

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