Erstellt mit MAGIX

Der sogenannte "Knotenring"

Der bronzene Knotenring vom Donnersberg ist ein Einzelstück. Ringe dieser Art, die nach den auf einem Ring aufgesetzten Noppen oder Knoten ihren Namen erhalten haben, werden als Amulette betrachtet, die vielleicht zum Schutz gegen böse Mächte getragen wurden, wahrscheinlich als Halsschmuck an einer Kette. Der Ring vom Donnersberg stellt ein spezielles Exemplar dar, weil es sich um zwei Ringe handelt, die durch kleine Stege miteinander verbunden sind. Der innere Ring ist nicht geschlossen, vermutlich ein Fehler beim Guss des bronzenen Schmuckstückes. Auf dem äußeren Ring sitzen dicht an dicht kleine Noppen oder Knoten. Das Stück ist nicht mehr vollständig, denn es fehlt ein Teil des äußeren, mit Noppen besetzten Ringes. Vor allem aber sind die außen auf diesem Ring sitzenden Figuren abgebrochen. Vergleichbare Ringe aus Manching und noch weiter östlich liegenden keltischen Städten zeigen in der Regel Widderfigürchen, die auf dem Ring aufliegen. In unserem Fall dürfte es sich aber eher um Vogelfiguren gehandelt haben, wie Vergleiche mit Noppenringen aus dem germanischen Raum rechts des Rheines zeigen. Offenbar hat also hier eine germanische Sitte Einfluss auf das keltische Kunstschaffen genommen.
Rekonstruktion eines einfachen germanischen Knotenrings
Fund eines einfachen germanischen Knotenrings

Copyright: Donnersbergverein e. V. 2024

Donnersbergverein e. V. für Mensch und Natur in der Region
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Der sogenannte "Knotenring"

Der bronzene Knotenring vom Donnersberg ist ein Einzelstück. Ringe dieser Art, die nach den auf einem Ring aufgesetzten Noppen oder Knoten ihren Namen erhalten haben, werden als Amulette betrachtet, die vielleicht zum Schutz gegen böse Mächte getragen wurden, wahrscheinlich als Halsschmuck an einer Kette. Der Ring vom Donnersberg stellt ein spezielles Exemplar dar, weil es sich um zwei Ringe handelt, die durch kleine Stege miteinander verbunden sind. Der innere Ring ist nicht geschlossen, vermutlich ein Fehler beim Guss des bronzenen Schmuckstückes. Auf dem äußeren Ring sitzen dicht an dicht kleine Noppen oder Knoten. Das Stück ist nicht mehr vollständig, denn es fehlt ein Teil des äußeren, mit Noppen besetzten Ringes. Vor allem aber sind die außen auf diesem Ring sitzenden Figuren abgebrochen. Vergleichbare Ringe aus Manching und noch weiter östlich liegenden keltischen Städten zeigen in der Regel Widderfigürchen, die auf dem Ring aufliegen. In unserem Fall dürfte es sich aber eher um Vogelfiguren gehandelt haben, wie Vergleiche mit Noppenringen aus dem germanischen Raum rechts des Rheines zeigen. Offenbar hat also hier eine germanische Sitte Einfluss auf das keltische Kunstschaffen genommen.
Rekonstruktion eines einfachen germanischen Knotenrings
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